Ich heiße Adam Naber und setze mich aus persönlichen Gründen seit 2020 mit meiner Sozialisierung als weißer Mann auseinander. Ein Prozess, der mir tiefverwurzelte Annahmen vor Augen führte und mich verstehen ließ, dass ich mich lange zeit durch ein Überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Menschen identifizierte.
Mein Nachdenken zu Sexismus, Rassismus, Patriarchat und Kolonialismus basiert auf dem Widerstand von People of Colour, FLINTA* (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen), queeren Communities und anderen marginalisierten Gruppen. Deren kritische Machtanalysen führten mich dazu, mein Verständnis von “Normalität” zu hinterfragen.
Seit mir die Prägungen von Trennung und Dominanz in meinen Gedanken und Handlungen bewusst wurden, beschäftigt mich die Frage, wie diese Muster verlernt werden können. Denn solange (un)bewusste Annahmen von Überlegenheit bestehen, können wir kein gerechtes und umsichtiges Miteinander entwickeln. Die Workshops waren zu Beginn ein Versuch, doch aufgrund der positiven Rückmeldungen, entschloss ich mich dieser Arbeit mehr Zeit und Energie zu widmen.
Vertiefungen zu Gender und Männlichkeit (eine Auswahl)
Weiterbildungen
Berufserfahrung
Studium